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    "result": {"data":{"strapi":{"veranstaltung":{"Beschreibung":{"Deutsch":"*Was wäre, wenn ich Dir sage, dass Du alles getan hast, was Du konntest, aber dann kam jemand und hat Dich sabotiert. Er missbrauchte Dein Vertrauen, zapfte Dein Gehirn an […], während Du gar nicht gemerkt hast, was passiert!*\n\nAus: Was Frauen wollen, 2000\n\nDer Diskurs-Video-Walk *Pretty Woman / That’s not my name*, der sich an der Schnittstelle zwischen feministischem Diskurs, ortsspezifischer Performance, Film und Aktivismus bewegt, setzt sich mit den Erzählweisen und Machtmechanismen in Hollywoodfilmen auseinander. In Relation dazu wird das Phänomen des Gaslighting gesetzt, d.h. die psychische Gewalt, mit der Personen gezielt desorientiert, manipuliert und in ihrer Realitätswahrnehmung verunsichert werden. Das (fast gänzlich) männlich dominierte Narrativ und die einseitige Darstellung von Frauen wird im Walk thematisiert und in einen anderen Kontext gesetzt. Dabei spielt die Romantisierung und Verschleierung von übergriffigem Verhalten, Sexismus, Stalking und sexualisierter Gewalt eine zentrale Rolle. Das Projekt stellt sich der Frage: Welchen Einfluss haben Hollywoodfilme auf unsere Sozialisation, auf eine Normalisierung von Rollenbildern und Verhaltensmustern? Für dieses sich beständig erweiternde Archiv feministischer Gegenerzählungen, laden wir u.a. Theoretiker*innen, Künstler*innen, Psycholog*innen, Selbstverteidigungstrainer*innen und Journalist*innen ein, um in Form eines Video-Beitrags ihre Perspektiven zu verdeutlichen. Mit den verschiedenen diskursiven Interventionen dieser Kompliz*innen wird der Blickwinkel der Frauen in den Filmszenen eingenommen und dem männlich dominierten Hollywoodnarrativ eine feministische Position entgegengesetzt. Bei einem Spaziergang im öffentlichen Raum, ausgestattet mit Tablets, werden diese Gegen-Erzählungen im Rahmen des Diskurs-Video-Walks sicht- und hörbar. Es werden dabei Orte und Initiativen in Bornheim aufgesucht und vorgestellt, die im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt gegen Frauen sowie feministischem Empowerment stehen. Mit einem Diskurs-Video-Walk, zwischen Flâneuserie und Demonstration, eignen wir uns den öffentlichen Raum (wieder) an – mit Filmen und Stimmen, die die Perspektiven von Frauen sichtbar machen.","Englisch":"\"*Was wäre, wenn ich Dir sage, dass Du alles getan hast, was Du konntest, aber dann kam jemand und hat Dich sabotiert. Er missbrauchte Dein Vertrauen, zapfte Dein Gehirn an […], während Du gar nicht gemerkt hast, was passiert!*“ (Aus: Was Frauen wollen, 2000). (What if I told you that you did everything you could, but then someone came and sabotaged you. He abused your trust, tapped into your brain [...] while you didn't even realise what was happening!)\n\nThe discourse-video-walk *Pretty Woman / That's not my name*, which moves at the interface between feminist discourse, site-specific performance, film and activism, deals with the narrative modes and power mechanisms in Hollywood films. The phenomenon of gaslighting is set in relation to this, i.e. the psychological violence with which people are deliberately disoriented, manipulated and their perception of reality unsettled. The (almost entirely) male-dominated narrative and the one-sided portrayal of women is addressed in the Walk and placed in a different context. The romanticisation and concealment of assaultive behaviour, sexism, stalking and sexualised violence play a central role. The project poses the question: What influence do Hollywood films have on our socialisation, on a normalisation of role models and behaviour patterns? For this constantly expanding archive of feminist counter-narratives, we invite theorists, artists, psychologists, self-defence trainers and journalists, among others, to clarify their perspectives in the form of a video contribution. With the various discursive interventions of these accomplices, the perspective of the women in the film scenes is taken and the male-dominated Hollywood narrative is countered with a feminist position. During a walk in public space, equipped with tablets, these counter-narratives become visible and audible within the framework of the discourse video walk. Places and initiatives in Bornheim that are connected to sexualised violence against women and feminist empowerment will be visited and presented. With a discourse video walk, between flâneuserie and demonstration, we (re)appropriate public space – with films and voices that make women's perspectives visible.\n"},"TicketURL":"https://www.eventbrite.de/e/pretty-woman-thats-not-my-name-tickets-151996133527?aff=ebdssbonlinesearch","Downloads":[],"Titel_Deutsch":"Pretty Woman / That's not my name","Titel_Englisch":"Pretty Woman / That's not my name","Uhrzeit":"12:00","ort":{"Deutsch":"Mousonturm","Englisch":"Mousonturm","Icon":{"url":"/uploads/Mousonturm_44992a6f5f.png"},"Icon_kontrastreich":{"url":"/uploads/Mousonturm_Kopie_30d23efe94.png"}},"tag":{"Datum":"2021-05-22","Nummer":3},"tag_ende":{"Datum":"2021-05-24"},"veranstaltungsformat":{"Deutsch":"(Audio-)Walk","Englisch":"(Audio-)Walk","Symbol":{"url":"/uploads/Dreieck_488dfa22e0.svg"},"Symbol_kontrastreich":{"url":"/uploads/Dreieck_f121529d2b.png"}},"GutZuWissen":{"Deutsch":"Der Diskurs-Video-Walk kann nach derzeitigen Corona-Schutzmaßnahmen entweder alleine oder mit dem eigenen Hausstand und/oder einer weiteren Kontaktperson begangen werden.\n\nDer Walk finden zu folgenden Zeiten statt:\n\n- Samstag + Sonntag, jeweils 12-20:00 Uhr\n- Montag 10-21:15 Uhr\n\nStartpunkt ist Heideplatz/ Schleiermacherstraße 7, Frankfurt/M. Der Walk führt euch durch Bornheim, Frankfurt am Main. An der ersten Station bekommt ihr gegen einen Pfand ein Tablet, das ihr für den Walk braucht. Ihr könnt ihn allein, zu zweit oder mit eurem Haushalt (unter Vorbehalt und abhängig von den zum Zeitpunkt gegebenen Corona-Verordnungen) begehen. Mehr Infos gibts bei der Anmeldung.","Englisch":"Following the current corona protection measure, the discourse-audio-walk can be walked either individually or with one's household and/or one additional person.\n\nThe walk will take place in the following times:\n\n- Saturday and Sunday from 12 a.m. to 8 p.m.\n- Monday from 10 a.m. to 9.15 p.m.\n\nThe walk starts from Heideplatz/ Schleiermacherstraße 7, Frankfurt/M. The walk will take you through Bornheim, Frankfurt am Main. At the first station, you will receive a tablet for a deposit, which you will need for the walk. You can walk alone, in pairs or with your household (depending to the Corona regulations). More information you will get after registration."},"barrierefreiheits_eigenschaftens":[],"credits":{"Deutsch":"Videobeiträge von:\n\n**Aylin Çaka**, Selbstverteidigungstrainerin und Gestalterin des Podcasts „Einfach Nein“\n\n**Dami Charf**, Therapeutin, Trauma-Aktivistin, Autorin, Wendotrainerin\n\n**Lisa Charlotte Friederich**, Schauspielerin, Drehbuchautorin, Regisseurin, Teil der Bewegung #ActOut\n\n**Sunny Graff**, Frauenrechtsaktivistin, Rechtsanwältin und Taekwondo-Meisterin\n\n**Nhi Le**, freie Journalistin, Speakerin, Moderation mit dem Schwerpunkt Feminismus und digitale Medien- sowie Popkultur\n\n**Alicia Lindhoff**, Selbstverteidigungstrainerin und Gestalterin des Podcasts „Einfach Nein“, Politik- und Wirtschaftsredakteurin\n\nsowie\n\nein Videobeitrag zur Studie „Grenzen der Grenzlosigkeit“ von **Themis**, der Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt in der Film-, Fernseh- und Theaterbranche\n\n\nInitiativen:\n**Frauen in Bewegung e.V.**, Kampfkunst, Bewegung und Selbstverteidigung\n\n**infrau e.V.**, interkulturelles Beratungs- und Bildungszentrum für Frauen, Mädchen und Seniorinnen\n\n**Mafalda**, Mädchenkulturzentrum\n\n**pro familia**, Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e. V.\n\n**Wildwasser Frankfurt e.V.**, Beratungsstelle für Mädchen und Frauen - gegen sexuellen Missbrauch","Englisch":"With video contributions from:\n\n**Aylin Çaka**, Selbstverteidigungstrainerin und Gestalterin des Podcasts „Einfach Nein“\n\n**Dami Charf**, Therapeutin, Trauma-Aktivistin, Autorin, Wendotrainerin\n\n**Lisa Charlotte Friederich**, Schauspielerin, Drehbuchautorin, Regisseurin, Teil der Bewegung #ActOut\n\n**Sunny Graff**, Frauenrechtsaktivistin, Rechtsanwältin und Taekwondo-Meisterin\n\n**Nhi Le**, freie Journalistin, Speakerin, Moderation mit dem Schwerpunkt Feminismus und digitale Medien- sowie Popkultur\n\n**Alicia Lindhoff**, Selbstverteidigungstrainerin und Gestalterin des Podcasts „Einfach Nein“, Politik- und Wirtschaftsredakteurin\n\nand\n\nein Videobeitrag zur Studie „Grenzen der Grenzlosigkeit“ von **Themis**, der Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt in der Film-, Fernseh- und Theaterbranche\n\n\nAssociations:\n\n**Frauen in Bewegung e.V.**, Kampfkunst, Bewegung und Selbstverteidigung\n\n**infrau e.V.**, interkulturelles Beratungs- und Bildungszentrum für Frauen, Mädchen und Seniorinnen\n\n**Mafalda**, Mädchenkulturzentrum\n\n**pro familia**, Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e. 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Gemeinsam mit Asja Mahgoub, Janna Pinser und Sara Hasenbrink verbinden sie ihr Interesse an Film und feministischen Perspektiven in dem Diskurs-Video-Walk *Pretty Woman / That's not my name*.","Englisch":"Anne Mahlow and Nana Melling share a long-standing, close collaboration and research in the thematic fields of performance and the moving image, narrative modes and power mechanisms of the film industry, as well as an engagement with feminist discourses. They met in 2012 while studying applied theatre studies in Gießen and realized various research and performance projects together, such as Bildstörung / Interference (ARENA Festival 2016). Together with Asja Mahgoub, Janna Pinser and Sara Hasenbrink, they combine their interest in film and feminist perspectives in the discourse video walk *Pretty Woman / That's not my name*.","Titel_deutsch":"Team","Titel_englisch":"Team"},{"bild":{"Bild":{"url":"/uploads/Mahlow_Melling2_8cea68ec42.jpg"},"Deutsch":"Anne Mahlow und Nana Melling","Englisch":"Anne Mahlow and Nana Melling"},"Deutsch":"Nana Melling arbeitet als Regisseurin, Drehbuchautorin und Trainerin für feministische Selbstverteidigung (Wendo). In verschiedenen kollektiven Zusammenhängen realisiert sie Performances, Installationen und Filme, mit denen sie u.a. bereits an der Volksbühne (Berlin), im Zeitraumexit (Mannheim) und dem ARENA Festival (Erlangen) zu sehen war. 2017 gründete sie gemeinsam mit Florentine Seuffert das Kollektiv [dunkel.bunt](https://kollektiv-dunkelbunt.de), in welchem sie sich seither vorrangig mit experimentellen Erklär-Formaten auseinandersetzen. Ihre Arbeiten changieren an der Schnittstelle von Film, kultureller Bildung und Performance, wobei die Thematik der Grenzüberschreitung sowohl in der Form, als auch im Inhalt einen zentralen Ausgangspunkt darstellt. Als Regieassistentin arbeitete sie u.a für Hans-Werner Krösinger im HAU in Berlin. Weiterhin führte sie Regie in dem Hörstück *Geschichte wie ich einmal versucht habe…* für den Bayerischen Rundfunk. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit hat sie eine Ausbildung zur Wendo-Trainerin nach den Qualitätsstandards des BVfest gemacht.","Englisch":"Nana Melling works as a director, screenwriter and trainer for feminist self-defence (Wendo). In various collective contexts she realizes performances, installations and films, with which she has already been seen at the Volksbühne (Berlin), Zeitraumexit (Mannheim) and the ARENA Festival (Erlangen), among others. In 2017, together with Florentine Seuffert, she founded the collective [dunkel.bunt](https://kollektiv-dunkelbunt.de), in which they have since been working primarily with experimental explanatory formats. Their works oscillate at the interface of film, cultural education and performance, whereby the theme of crossing borders represents a central starting point in both form and content. She has worked as an assistant director for Hans-Werner Krösinger at the HAU in Berlin, among others. She also directed the radio play *Geschichte wie ich einmal versucht habe…* for the Bayerischer Rundfunk. In addition to her artistic work, she has trained as a Wendo trainer according to the BVfest quality standards.\n","Titel_deutsch":"Nana Melling","Titel_englisch":"Nana Melling"},{"bild":{"Bild":{"url":"/uploads/Mahlow_Melling1_f54474098d.png"},"Deutsch":"Anne Mahlow und Nana Melling","Englisch":"Anne Mahlow and Nana Melling"},"Deutsch":"Anne Mahlow arbeitet als Künstlerin, Dramaturgin und Kuratorin. Solo und in verschiedenen kollektiven Zusammenhängen erarbeitet sie Performances, Installationen und AudioWalks, die sie u.a. bereits am Staatstheater Darmstadt, Mousonturm Frankfurt, FFT Düsseldorf sowie bei der Ruhrtriennale gezeigt hat. Sie ist Teil des Performance-Kollektivs imaginary company, mit dem u.a. der performative Audiowalk *Schulausflug* (Mousonturm Frankfurt 2019/2021, Augenblick Mal! Festival 2021) entstanden ist. 2016 gründete sie in Gießen das *Hungry Eyes*- Festival mit einem Fokus auf Film an der Schnittstelle zu Performance und Bildender Kunst, was kollektiv geleitet wird. Von 2017 bis 2020 war Anne Mahlow Teil der Dramaturgie der Ruhrtriennale und hier sowohl als Dramaturgin, als auch als Kuratorin tätig. Als Dramaturgin arbeitete sie u.a. mit Jetse Batelaan, Schorsch Kamerun, Akira Takayama und realisierte gemeinsam mit Barbara Ehnes die Video-Installation *Αλληλεγγύη* zum Thema Solidarität. Zudem kuratierte sie von 2018–2020 im Rahmen der Ruhrtriennale für den von raumlaborberlin gestalteten Third Space ein Programm aus Performances, Diskursformaten, Konzerten, Workshops, etc.","Englisch":"Anne Mahlow works as an artist, dramaturge and curator. Solo and in various collective contexts, she creates performances, installations and audio walks, which she has already shown at the Staatstheater Darmstadt, Mousonturm Frankfurt, FFT Düsseldorf and the Ruhrtriennale, among others. She is part of the performance collective imaginary company, with which, among other projects, the performative audio walk *Schulausflug* (Mousonturm Frankfurt 2019/2021, Augenblick Mal! Festival 2021) was created. In 2016, she founded the Hungry Eyes festival in Gießen which holds a focus on film at the interface of performance and visual arts, and which is collectively directed. From 2017 to 2020, Anne Mahlow was part of the dramaturgy team at the Ruhrtriennale, where she worked as both dramaturge and curator. As dramaturge, she worked with Jetse Batelaan, Schorsch Kamerun, Akira Takayama and realized the video installation Αλληλεγγύη about solidarity together with Barbara Ehnes. She also curated a programme of performances, discourse formats, concerts, workshops, etc. for the Third Space designed by raumlaborberlin as part of the Ruhrtriennale from 2018-2020.","Titel_deutsch":"Anne Mahlow","Titel_englisch":"Anne Mahlow"},{"bild":null,"Deutsch":"Eine Produktion von Anne Mahlow / Nana Melling, ko-produziert vom *Nocturnal Unrest*-Festival. Gefördert durch die Stadt Frankfurt sowie das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.","Englisch":"A production by Anne Mahlow / Nana Melling, co-produced by *Nocturnal Unrest* festival. Funded by the City of Frankfurt and the Hessian Ministry of Higher Education, Research, Science and the Arts.","Titel_deutsch":null,"Titel_englisch":null}],"bild":{"Bild":{"url":"/uploads/Pretty_Woman_pink_26ae573a0c.jpg"},"Deutsch":"Bild in pink/schwarz/weiß. Eine Frau in einem Kleid aus dem angehenden 20. Jahrhundert zielt mit einem Revolver auf eine große Filmkamera.","Englisch":"Picture in pink/black/white. A woman in a dress from the budding 20th century aims a revolver at a large film camera."},"sprachen":[{"Deutsch":"Deutsch ","Englisch":"German"}],"Gallerie":[{"__typename":"Strapi_ComponentDefaultBildMitMehrsprachigemAltText","Bild":{"url":"/uploads/Pretty_Woman_pink_6a0afa9ec8.jpg"},"Deutsch":"Bild in violett/schwarz/weiß. Eine Frau in einem Kleid aus dem angehenden 20. Jahrhundert zielt mit einem Revolver auf eine große Filmkamera.","Englisch":"Picture in pink/black/white. A woman in a dress from the budding 20th century aims a revolver at a large film camera."}]}}},"pageContext":{"id":"2"}},
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